Jul 22 2010

WZ Sonderveröffentlichung Super Sommer 2010

Gutes Handicap

ADVENTUREGOLF Spaß auf grünen Rasenbahnen


Der Ball muss an Wasserbecken, Felssteinen und Sandbunkern vorbei oder im Slalom durch Holzpfähle eingelocht werden. Wie umrundet man am besten einen Felsbrocken? Auf 18 Bahnen mit Hindernissen aus Naturmaterialien und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden können sich Groß und Klein am Minigolfen auf Kunstrasen messen. Adventuregolf, eine spezielle Minigolf-Gattung, die ihren Ursprung in den USA hat und in Deutschland noch nicht so weit verbreitet ist, macht einfach der ganzen Familie Spaß. Die Bahnen dürfen betreten werden, so können selbst die Kleinsten die Hindernisse meistern.

Und bei größeren Gruppen kann bequem auf den Steinbänken unter bunten Sonnenschirmen oder auf der gemütlichen Holzschaukel dem Einsatz auf der Folgebahn entgegen gefiebert werden. Abends wird die Spannung beim Spiel noch erhöht, wenn langsam die Dämmerung einsetzt und überall auf der Anlage die Lampen angehen, der blinkende Leuchtturm die Hälfte der erreichten Bahnen anzeigt.

Für eine Pause zwischendurch oder nach dem Spiel gibt es einen Biergarten mit einem Angebot aus warmen und kalten Getränken, Kuchen oder einem Snack. Für die Kleinen steht am Rand des Biergartens ein Sandkasten mit Spielturm zur Verfügung.

Beim Adventuregolf Wuppertal kann man auch feiern: Kindergeburtstage mit Erfolgserlebnis, gepaart mit einer Portion Turniergeist und ohne Aufräumstress für die Eltern daheim. Für Schulklassen und Gruppenevents als Alternative zum Wandertag – hierzu öffnen die Betreiber gern nach Absprache auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten.

Quelle: WZ Sonderveröffentlichung Super Sommer 2010

Aug 11 2008

WZ vom 07.08.2008

WZ 07.08.2008

Ferien auf dem Minigolfplatz:
Hier geht es ganz entspannt zu

Ferienmacher Früher war Norbert Ciupka in der IT-Branche tätig. Jetzt ist er Betreiber einer Minigolf-Anlage – und viel gelassener.

Von Phillip Wurm

Von sauber geschnittenen Hecken eingegrenzt, leicht abschüssig an einem Hang gelegen, so zeigt sich die Minigolf-Anlage an der Oberen Lichtenplatzer Straße. Ein kleines Wohlfühl-Gelände mit vielen Bäumen und Büschen und Golfbahnen. Dass alles so gepflegt aussieht, hängt damit zusammen, dass der Platz nahe der Barmer Anlagen vor Kurzem erneuert wurde.

Norbert Ciupka, der Betreiber, hat sie zu Beginn des Jahres von den bisherigen Besitzern übernommen. Jetzt steht die Anlage, ähnlich dem Altershinweis „6 bis 99 Jahre“ auf Spielesammlungen, jungen, mitteljungen und älteren Besuchern zur freien Verfügung. „Am häufigsten kommen Familien – Großeltern spielen mit ihren Enkeln, Kinder feiern unter der Obhut ihrer Eltern ihren Geburtstag“, sagt Ciupka. In der possierlichen Holzhütte, in der Ciupka tagsüber an der Kasse sitzt und Süßigkeiten oder Kaffee verkauft, lagern Schläger in allen Größen. Federleichte für die Kleinkinder, schwere für ausgewachsene Männer.

Der Ball muss an Wasserbecken, Felssteinen und Sandkästen vorbei. Ciupka legt Wert darauf, dass seine Minigolf Anlage sich von der Konkurrenz unterscheidet. Ganz unrecht hat er damit nicht. Wer wissen will, warum, braucht sich nur den Namen der Anlage anzuschauen – „Adventure Golf“. Der Begriff bezeichnet eine spezielle Minigolf-Gattung, die ihren Ursprung in den USA hat und in Deutschland noch nicht so weit verbreitet ist. „Adventure Golf spielt man mit ungewöhnlichen Hindernissen“ erklärt er. Auf dem Parcours finden sich denn auch nicht die üblichen Hindernisse, etwa betonierte Hubbel oder Blechröhren. Stattdessen muss der Spieler den Ball an Wasserbecken, Felssteinen oder Sandkästen vorbei bugsieren. Und noch etwas ist anders: Die Anlage verfügt über einen eigenen Biergarten – während die Kleinen den Schläger schwingen, können die Eltern bei einem kühlen Getränk den Tag ausklingen lassen.

So läßt sich der Sommer aushalten. Schöner Nebeneffekt: „Ich habe es mit ganz entspannten Menschen zu tun“. Das kommt Betreiber Ciupka entgegen, denn er hat sich bis vor Kurzem noch als Manager in der IT-Branche aufgerieben. Dann wollte er einen Gang herunterschalten und „mehr Ruhe“ haben. Ein Ziel, das er nun voll und ganz erreicht hat.

Quelle: WZ vom 07.08.2008

Jun 13 2008

WZ vom 11.06.2008

Minigolfen am Biergarten

Barmen Norbert Ciupka hat die Anlage an der Oberen Lichtenplatzer Straße auf Vordermann gebracht – und auch auf Familien ausgerichtet.

Von Stefan Melneczuk

Einige Jahre hat er sein Geld in der IT-Branche verdient – mit fast 50 Jahren startet er sein privates Netzwerk noch einmal neu: Der Wuppertaler Norbert Ciupka hat die Minigolf-Anlage an der Oberen Lichtenplatzer Straße übernommen, auf Vordermann gebracht – und startet mit einigen Plänen in die neue Saison.

Wann er das erste Mal Minigolf gespielt hat? Ciupka muss nicht lange nachdenken – und erinnert sich an die frühere Minigolf-Bahn am Nordpark. Weil er sich beruflich umorientieren wollte, griff er in Barmen als Pächter zu und investierte Zeit und Geld in seinen neuen Arbeitsplatz „mit der Natur vor der Haustür“, wie der 49-Jährige schwärmt. Auch auf dieser Anlage galt es, nach Sachbeschädigungen einiges zu reparieren.

Neu hinzu kam ein Gastro-Bereich „mit Biergarten-Atmosphäre“, berichtet Ciupka. In Spitzenzeiten haben dort 100 bis 130 Gäste Platz. Neben Kindergeburtstagen lassen sich auf der Anlage auch Firmenfeiern planen. „Das Feedback im Mai war bereits sehr gut“, fügt der Wuppertaler hinzu. Als Kundschaft hat der neue Betreiber neben Schulklassen und Besuchern der Jugendherberge in der Nachbarschaft auch Familien im Blick: Die Minigolfbahnen beim Adventure Golf dürfen von Kindern betreten werden. „Viele Gäste buchen auch schon über das Internet“, berichtet Ciupka. Selbst eine Wuppertaler Band war schon für ein etwas anderes Fotoshooting auf der Anlage. Die Spiele der Europameisterschaft sind im Gastro-Bereich ebenfalls zu sehen – auf einem großen Fernseher.

Quelle: WZ vom 11.06.2008